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Erlebnisbericht in|sure Academy: Produkteinführung leicht gemacht

Geschrieben von Nicola Geiß | 30.03.2022

Wenn es darum geht, neue Software einzuführen, sehen sich Unternehmen oft mit diversen Hindernissen konfrontiert; beispielsweise „hängen“ Mitarbeitende an den altbekannten Anwendungen, Oberflächen sehen auf einmal ganz anders aus oder Arbeitsprozesse werden auf ungewohnte Art und Weise abgebildet. Die neu erworbene Software muss also im sogenannten Einführungsprojekt erst noch angepasst werden, bis sie alles wie gewünscht umsetzt.

Ohne fundiertes Hintergrundwissen und eine „gemeinsame Sprache“ ist aber aller Anfang schwer und neue Systeme können somit vorerst auf Ablehnung stoßen und im Zuge dessen zu einer Hürde im Einführungsprojekt des Produktes werden.

Gut, wenn es eine Bedienungsanleitung gibt. Besser, wenn direkt eine Schulung mitangeboten wird, die die neue Software allen am Einführungsprojekt Beteiligten sowie den bereits mit unseren Produkten vertrauten Mitarbeitenden näherbringt.

Wieso, weshalb, warum?

Um zu gewährleisten, dass jede:r Projektmitarbeitende am Ende weiß, wie und weshalb unsere Standardsoftware je nach Wunsch konfiguriert und angepasst werden kann, wird jede von der adesso insurance solutions GmbH angebotene Schulung – sowohl technisch als auch fachlich – zuerst intern an einer kleinen Gruppe „Versuchskaninchen“ getestet.

Und so finde ich mich als eines dieser Versuchskaninchen mit sieben weiteren Kolleg:innen in der Geschäftsstelle Essen ein, um in die fachliche Schulung zu starten.

An zehn Tagen, verteilt auf drei Wochen, sollen uns unsere Trainer:innen ganze 23 Themen zu unserem Bestandsführungssystem für Private Krankenversicherungen, in|sure Health Policy näherbringen, sodass wir am Ende unter anderem verstehen, wie das System welche Aufgaben umsetzt, welche Daten dafür in einer Schnittstelle bereitliegen müssen und was auf der Oberfläche entsprechend den Wünschen des Versicherungsunternehmens angepasst werden kann.

Wie werde ich in 10 Tagen zum Produktexperten?

Am ersten Tag geht es in den Morgenstunden erst einmal ums Kennenlernen und Austauschen von bereits gemachten Erfahrungen mit der Software. Die Self-Learning-Basisschulung unserer Academy , das sogenannte „Foundation Level“, bildet unsere gemeinsame Wissensgrundlage, damit wir mit Begriffen wie Schnittstellen, Datenhaushalt und ModelDocs bereits grundsätzlich vertraut sind und niemand unwissend in die Workshops starten muss.

In den ersten Tagen werden wir also auf diesem Wissensstand abgeholt und erarbeiten uns in praktischen Einzel- oder Gruppenaufgaben zuerst einmal das generelle Konzept des Systems inklusive des zugrunde liegenden Zeitmodells sowie verschiedener Arten von Aufgaben und Daten, die in|sure Health Policy benötigt und verwendet.

Am Anfang jedes neuen Lerninhaltes steht eine kleine theoretische Einführung durch unsere Trainer:innen im Konferenzraum. Danach können wir im Nachbarraum z. B. an verschiedenen Plakat-Stationen in kleinen „Expertengruppen“ noch einmal über das Neuerlernte diskutieren und es anschließend den anderen präsentieren oder es mithilfe von Aufgaben und Spielen festigen. Ob klassisches Ankreuz-Quiz, Textaufgabe, lockere Kahoot!-Runde oder Riesen-Domino – die Praxisaufgaben und Spiele kommen immer zum richtigen Zeitpunkt und lassen die Woche wie im Flug vergehen.

Obwohl die Schulungstage randvoll mit verdichteten Informationen sind, lässt die Motivation nicht nach. Jede:r hat das Gefühl, am Ende des Tages klüger zu sein als morgens – und das liegt nicht nur am Kaffee, der unsere Gehirne auf Hochtouren arbeiten lässt. Die Gruppe funktioniert einfach, die Stimmung ist entspannt, die Trainer:innen gehen auf uns ein und sind immer zur Stelle, wenn es Unklarheiten gibt. Das Gelernte lässt sich zusätzlich durch die sehr gut aufgearbeiteten visuellen Materialien leichter merken und abrufen. Wenn man doch einmal etwas vergisst, hat man nun allerlei Dokumente an der Hand, mit deren Hilfe man sich schnell und einfach einzelne Themen wieder ins Gedächtnis rufen kann.

In den beiden folgenden Wochen klicken wir uns durch das System, testen verschiedene manuelle Geschäftsvorfälle wie z. B. die Vertragsneuanlage oder die Vertragstrennung und lernen die Hintergründe von automatisierten Prozessen, wie z. B. der Beitragsanpassung, kennen und verstehen. Wir füllen Lückentexte und Excel-Tabellen zum Thema Berechtigungen aus und erklären uns gegenseitig die Unterschiede zwischen der Verarbeitung von einmaligen und permanenten Besonderen Vereinbarungen.

Fazit: „5 Sterne. Gerne wieder!“

Am Ende der dritten Woche verlassen wir Essen mit rauchenden Köpfen. Wir haben es geschafft und eben jenes fundierte Hintergrundwissen erworben, das für eine sehr gute Kommunikationsbasis zwischen allen Mitarbeitenden im Einführungsprojekt sorgt und somit auch eventuelle Einstiegshürden für die neue Software und deren Konfiguration beseitigt.

Von uns Versuchskaninchen für „sehr gut“ befunden, gibt es für unsere Kunden also ab jetzt ganz unkompliziert aus einer Hand eine ausführliche Kompetenzschulung zum neu erworbenen System, damit einem erfolgreichen Einführungsprojekt nichts mehr im Wege steht.

 

… und falls sich einem doch einmal ein Hindernis in den Weg stellt, weiß man nach der Schulung auf jeden Fall, wo man die Lösung dafür finden kann.

Sie möchten mehr über unsere in|sure Academy erfahren? Unsere Kollegin Anke Haberland hilft Ihnen gerne weiter.